Musik an sich // 19 von 20 Punkten

Die Songs wirken sehr ausgeklügelt, ganz so, als ob sich die Band hier Gedanken gemacht hat, wo welche Note hingehört. Allerdings haben Divus es auch geschafft sich ihre Spontanität zu bewahren! Freunde der instrumentaler Rockmusik werden an Aureola ihre Freude haben!

 

Review vom April 2014 zum Debutalbum "Aureola" vom Magazin Musik an sich:

Divus ist eine Band aus der Schweiz, welche sich der instrumentalen Rockmusik verschrieben hat. Ihr erstes, in Eigenregie produziertes, Album hört auf den Namen Aureola und enthält gerademal fünf Songs, welche allerdings allesamt Überlänge haben und somit bekommt man über 70 Minuten feinste Musik an das Ohr geliefert.

Die vier Musiker gehen mit ein wenig mehr Vehemenz ans Werk, als andere Instrumentalrocker, was sich insbesondere in richtig fetten Gitarren wiederspiegelt. Auch wenn die beiden Gitarristen manchmal ein eindrucksvolles Riffbrett fahren, so findet man doch auch immer wieder zurückhaltende Momente, wo der Gitarrensound mit Delayeffekten angereichert wird und somit eine schöne Atmosphäre entwickelt.

Wenn man die Band in die Schublade „Post Rock“ steckt, dann liegt man damit nicht so ganz falsch, auch wenn der Horizont von Divus weiter abgesteckt erscheint. “Vates“ zum Beispiel driftet auch gerne mal in die Progressive Rock / Metal Ecke ab, und auch dies ziemlich überzeugend!

Die Songs wirken sehr ausgeklügelt, ganz so, als ob sich die Band hier Gedanken gemacht hat, wo welche Note hingehört. Allerdings haben Divus es auch geschafft sich ihre Spontanität zu bewahren!

Freunde der instrumentaler Rockmusik werden an Aureola ihre Freude haben!

Bewertung: 19 von 20 Punkten

Rainer Janaschke

Musik an Sich Magazin