Metal-Factory // 8 von 10 Punkten

Es ist meiner Meinung nach sehr schwer, ein Instrumental-Album zu kreieren, das auf die Dauer nicht langweilt, Aber Divus haben dieses Kunststück geschafft und ein klasse Werk abgeliefert. Toller Erstling der Schweizer Band, Reinhören ist Pflicht!

 

Review von der Juli 2014 Ausgabe des Metal-Factory Magazine zum Debutalbum "Aureola" von Crazy Beat:

Die junge Nordwestschweizer Band Divus präsentiert uns hier ihr erstes Album Aureola. Ein instrumentales Werk, das mir schon beim ersten Durchhören gefällt. Man hört schnell, dass es sich hier nicht um ein gewöhnliches Frickel-Instrumental-Album handelt. Auf dem Beiblatt stehen die Worte dynamisch, vielfältig, melancholisch, melodiös, kräftig, episch und verträumt - und so kann man das auch tatsächlich stehen lassen. Die fünf meist überlangen Tracks können irgendwo im Grossraum Rock / Hardrock angesiedelt werden. Sie klingen alle sehr lebendig und lassen den einzelnen Instrumenten genügend Freiraum, um sich zu entfalten. So werden die Gitarren mal verzerrt, dann wieder clean im Vordergrund und im Hintergrund gekonnt eingesetzt.

Mir gefällt das auf und ab der Songs, es ist klasse, wie man mit der Dynamik der einzelnen Tracks spielt. Die Verzerrung ist ebenfalls klasse, richtig rockig. Und bei "Mosaic I" gefallen mir ganz besonders die gefühlvoll gespielten Gitarren. "Mosaic II" erinnert mich etwas an Sieges Even und die Deutschen Soul Cages. Klasse Song und auch der Übergang in den verzerrten Gitarren-Part ist hier grandios.

Es ist meiner Meinung nach sehr schwer, ein Instrumental-Album zu kreieren, das auf die Dauer nicht langweilt, Aber Divus haben dieses Kunststück geschafft und ein klasse Werk abgeliefert. Toller Erstling der Schweizer Band, Reinhören ist Pflicht!

8.0 von 10 Punkten

Crazy Beat

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