Legacy Magazin // 10 von 15 Punkten

Das Schweizer Quartett DIVUS versucht sich auf seinem Einstand an einer interessanten Mischung aus instrumentalem Progressive Rock der leisen Sorte und eindeutig dem Post-Genre zurechenbaren Kompositionsprinzipien.

 

Review von der September 2014 Ausgabe des Legacy Magazines zum Debutalbum "Aureola" von Andreas Schiffmann:

Das Schweizer Quartett DIVUS versucht sich auf seinem Einstand an einer interessanten Mischung aus instrumentalem Progressive Rock der leisen Sorte und eindeutig dem Post-Genre zurechenbaren Kompositionsprinzipien: Die sechs ausnahmslos langen Stücke von "Aureola" sind auf Steigerung in allen Belangen ausgerichtet, aber zum Glück vor diesem Hintergrund nicht allzu vorhersehbar, zumal sich die Musiker sehr anderen Klangprinzipien zugetan fühlen - nichts da mit Flirren und Hallfahnen, handfeste Soli und Leads stehen an der Tagesordnung.

Hier punktet DIVUS mit einem feinen Gefühl für Melodien, während die Rhythmusgruppe dynamisch ohnehin bereits über manchen Zweifel erhaben ist. Von Doublebass bis zu jazzigem Klimbum ist alles zu hören, während die Stimmung zwischen den einzelnen Tracks zwar nicht drastisch unterschiedlich aber konkret genug ist, um jeweils für die bis zu zwölf kurzweiligen Minuten einzunehmen.

Anspieltipp für die Leser dieses Magazins: das metallisch orientierte "Awakening". Ein Bravo richtet man auf www.divusband.com aus.

10 von 15 Punkten

Andreas Schiffmann

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